Eine Tradition bei vielen Schützenvereinen – und so auch bei uns – ist es, dass sich ehemalige Könige bzw. Königinnen mit einem Wappen oder „Königsschild“ an der Königskette verewigen, die vom aktuellen Regenten z.B. beim Schützenfest getragen wird. Bisher war es üblich, dass diese Orden von der Kette abgenommen wurden, wenn der Stifter oder die Stifterin verstarb. Diese Orden wurden dann einer weiterne Kette angebracht, quasi die „alte Königskette“.
Zum diesjährigen Schießen des Titels „König der Könige“ wurde aber ein neuer Brauch eingeführt: Da die aktuelle Königskette immer schwerer wurde und nach einem Königsjahr auch so manche Uniformjacke durch das viele Metal in Mitleidenschaft gezogen wurde, wird nun immer zum Fest „König der Könige“ bzw, in Abwechselung mit dem Fest „Königin der Königinnen“, der Ex-Thron, dessen Regentschaft 25 Jahre zuvor endete, explizit eingeladen, um den Königsorden von der aktuellen Königskette abzuhängen. Dieser Orden wandert dann wie gehabt an die andere Kette. Diese Kette wird aber nun auf einem Display im Schießstand dauerhaft ausgestellt sein, so dass die Vereinsgeschichte hier auch einen neuen sichtbaren Platz bekommt. Solche Königsschilder/-orden verfügen also eher über einen symbolischen bzw. geschichtlichen, als materiellen Wert für einen Verein.
In diesem Jahr war es also an Markus I. Merschmann, König 2000/2001, der Erste zu sein, der seinen Königsorden „umhängt“.
Vielen Dank an dieser Stelle an Udo Weimer und Karin Redeker für die Umsetzung dieser Idee und an die Firmen de Temple und Dannenbaum für das gestiftete Material für das Display.




