„Dies und Das“

Die Erfolge der Jugendschützen (Stand: August 1987)

Am 28.8.1979 wurde mit dem Schießbetrieb für unsere Jugend begonnen. Der erste Luftgewehrwart war Peter Ernsting. Unsere Jugendmannschaft besteht zur Zeit aus einer Mädchen- und Jungengruppe mit 18 Mädchen bzw. 20 Jungen im Alter von jeweils 12 – 18 Jahren. Geschossen wird jeden Mittwoch und Donnerstag von 17.00-19.00 Uhr im Schießstand. Ab 1981 nahm unsere Jugend an den Stadtmeisterschaften teil. Ab 1983 wurde mit der Jugend der erste Freundschaftsvergleichskampf mit Clarholz-Heerde und der Stadt Rheda durchgeführt. Bei den seit 1983 durchgeführten vereinsinternen Wettkämpfen gegen die Jugend der Stadt Rheda konnte unsere Mannschaft bis jetzt alle für sich erfolgreich entscheiden. Die Organisation und Durchführung eines so umfangreichen und vielfältigen Schießbetriebes ist mit sehr viel Arbeit verbunden. Erster hierfür zuständiger Schießmeister der Bauernschützen war Karl Wagemann, später folgten Gerd Oehle und Heinz Eickholz.Diese Schützen haben großen Anteil an dem Aufbau des Schießsportes. Heute wird die Schießabteilung von Heribert Merschmann geleitet. Ihm stehen 9 Schießwarte zur Seite.

Die Schützengruppen (Stand: August 1987)

In den 50er Jahren schlossen sich immer mehr Schützen in Schützengruppen zusammen. Heute gibt es bereits 25 Schützengruppen. Hier wird im kleinen Kreis der Zusammenhalt und die Kameradschaft gepflegt. Die älteste Schützengruppe ist die Alt-Schwiemel. Sie wurde zunächst von Konrad Mersch, dann von Hans Pollchristoph und Bernhard Nordgerling geführt. Heute leitet Bernhard Mersch diese Gruppe. Die Gruppen Arnold Merschmann, Gerdi Illiges und Helmut Merschmann konnten bereits ihr 25 jähriges Jubiläum feiern.

Schützengruppen

Unsere versierten Kutschfahrer

Die Krönung eines jeden Umzuges sind die Kutschen mit den Majestäten und dem Throngefolge. In den frühen Jahren wurden die Gespanne u.a. von Timmerkamp, Kappel, Oldemeier und Meloh gefahren, ab 1957 von Anton Graflage, August Kreutzkamp, Fritz Harre, Walter Langreck und Anton Weber. Allseits bekannt ist der ,,Thronfahrer“ Theo Feldmann. Er gehört mit seinem Landauer schon seit 30 Jahren sozusagen zum Requisit der Festumzüge. Selbst an heißesten Schützenfesttagen kann das Publikum diesen altgedienten Kutschfahrer standesgemäß im schwarzen Anzug und seinem zum Markenzeichen gewordenen Zylinder sehen. ,,Theo“, dem nach eigenen Angaben die Pferde noch nie durchgegangen sind, will mit seinem Pferdegespann noch viele Jahre dabeisein. 1982 wurde er für seinen plichtbewußten Einsatz durch einen besonderen Orden ausgezeichnet.

,,Die Brakenweiber“

Ja, wo bliebe das Schützenfest, wenn es nicht diese Frauen gäbe, die mit viel Engagement Jahr für Jahr Pohlmanns Hof in einen zünftigen und gemütlichen Festplatz verwandeln ? Hinter diesem liebevoll gemeinten Namen verbergen sich die Nachbarsfrauen von Pohlmanns. Sie schmücken den Hof für das Schützenfest mit vielen, vielen Birkenbraken und Kränzen und tragen somit zu dieser eigenen Atmosphäre bei, die für das Bauernschützenfest geradezu sprichwörtlich ist.

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obere Reihe v.l. Berd Ossenbrink, Walter Nüsser, Herr Böckmann, Anni Pohlmann, Anne Bröckelmann,
unterer Reihe v.l. Frau Böckmann, Illa Lehmann, Hans Pohlmann, Frau Alte-Hülshorst, Heinz Landwehr