von 1979 bis 1987

1979 – Auszeichnungen

Ausgezeichnet wurden Heinrich Lühnstroth und Bernhard Nordgerling mit einem Treueorden für 50 jährige Mitgliedschaft. Sie dienten den Bauernschützen 50 Jahre als treue Bezirkskassierer. Durch ihre Arbeit als Kassierer kamen sie in fast jedes Schützenhaus. Sie stellten damit ein wichtiges Bindeglied zwischen Vorstand und Schützen her.

Umbaumaßnahmen am Schießstand

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1982 – König der Könige

1982 lud der Schützenverein der Landgemeinde Rheda erstmals zu einem Wettschießen für alle ehemaligen Regenten ein. 18 Majestäten gingen an den Start. Jeder Teilnehmer mußte zehn Schüsse auf die Scheibe abgeben. Der Zufall wollte es, daß Hubert Sudbrock und Heinz Westermann auf dieselbe Punktzahl kamen, so daß ein Stechen erforderlich wurde. Diesen Zweikampf konnte Hubert Sudbrock für sich entscheiden. Glückstrahlend nahm er aus der Hand von Gerhard Meloh den Wanderpokal entgegen.

Schon kurz nach der Einführung des Titels ,,König der Könige“ zeigte sich, daß auch das sogenannte schwache Geschlecht hier nicht zurückstehen wollte. Und bereits 1983 wurde eine ,,Königin der Königinnen“ ermittelt. Diesen Pokal errang erstmals Annette Kappel

Diese kleine Veranstaltung soll ein Dank an ehemalige Könige und Königinnen sein.

1984 – Oberzahlmeister

Einer für alle: Wilhelm Eickholt, ,,Der Oberzahlmeister“ und Kassierer der Bauernschützen, wurde zur Symbolfigur für persönlichen Einsatz. Über 30 Jahre hielt er (zur Freude der Schützen) den Daumen auf die Vereinskasse. Mit der Aktentasche unter dem Arm wurde er ein Super-Kassenwart. Für seine 60 jährige Mitgliedschaft wurde ,,Onkel Willi“ mit dem Treueorden ausgezeichnet.

1985 – Kapellmeister

1985 wurde dem Kapellmeister der Kolpingkapelle Harsewinkel, Heinrich Lübbernig aufgrund seiner Verdienste und Beliebtheit die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Er komponierte für unseren Verein einen Schützenmarsch.

1987 – Das große Schützenfest wird nun schon seit 50 Jahren auf Pohlmanns Hof gefeiert

Dicht am Wösteweg, unweit der Herzebrocker Straße, liegt Hans Pohlmanns alter Hof, beschützt von einem Bestand prächtiger Eichen. Wie die Zahlen auf dem Balken des Gehöftes verraten, wird und wurde der Hof als Erbe durch Generationen seit 1767 bewirtschaftet, also vor 220 Jahren gegründet und, wie eine jüngere Inschrift zeigt, vor 160 Jahren erneuert. 1847, vor 140 Jahren, wurde die Scheune angebaut. Zu diesen Jubiläumszahlen kommt noch eine, für die Bauernschützen besonders wichtige, hinzu, denn seit nunmehr 50 Jahren wird das Fest des Rhedaer Land- und Stadtvolkes auf Pohlmanns Hof gefeiert. Hier fand der Schützenverein der Landgemeinde Rheda seine dauernde Heimat und erlebte dadurch einen vorher noch nicht dagewesenen Aufschwung, denn nun wurde es möglich, die für einen lebendigen Schützenverein notwendigen Einrichtungen von Dauer zu schaffen, wie z.B. den Schießstand. Vorbei war auch die Zeit, für jedes Schützenfest einen neuen Festplatz gewinnen zu müssen. Auch sonst sind die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Schützenfest auf Pohlmanns Hof geradezu ideal. Vor der Hofkulisse können auf dem großen Wiesengelände die Festzelte, Getränke- und Imbißstände sowie Karussells errichtet werden.

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